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Den Jungs ist ein violettes Licht aufgegangen PDF E-Mail
Samstag, den 29. Januar 2011 um 21:46 Uhr

Eric Dörheit Til Koke, Sven Freitag und Oliver Krüger treten mit zwei Projekten beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht an

(awe Gardelegen) Schokoriegel und Sandwiches liegen auf dem Tisch. Nervennahrung. Die brauchen die Jungs auch. Sven Freitag, Erik Dörheit, Til Koke und Oliver Krüger sitzen vor  den Computern. Die Köpfe rauchen. Immer wieder muss Konrad Hammer Fragen beantworten und Hilfe leisten. Die Vier sitzen derzeit an zwei wissenschaftlichen Projekten, mit denen sie beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht an den Start gehen.
Die Jungs treffen sich regelmäßig im Gardelegener Schullandheim. Teilweise seit Jahren nehmen sie an der Arbeitsgemeinschaft Delphi, unter der Leitung von Konrad Hammer, teil.

 

Seit Juni sitzen sie bereits an den neuen Projekten für Jugend forscht. Bereits in den vergangenen Jahren konnten sie vordere Plätze belegen. „Wir haben ein Hilfsmittel geschaffen, um im Unterricht Ergebnisse zu demonstrieren", beschreibt Erik Dörheit eine der Arbeiten. „Mit Simulationen Wissen erwerben, vertiefen und anwenden" lautet das Lernprogramm, dass die Jungs für Schüler der neunten Klassen bis zur Kursstufe entwickelt haben. Dabei haben sie drei Fächer berücksichtigt: Mathematik, Physik und Chemie. Im Modul Physik geht es unter Anderem um den elastischen und unelastischen Stoß. Mit Hilfe des entwickelten Programms können Schüler bei den Stoßprozessen verschiedenste Dinge berechnen lassen.
Im Bereich Mathematik haben die Jungs u.A. eine Simulation zum Thema „ Gewinnschwelle-Gewinngrenze" entwickelt. Anhand einer linearen Funktion werden die Kosten und der Gewinn eines Elektroartikelherstellers betrachtet. Bei welcher Menge der Unternehmer also am meisten verdient, können Schüler im Mathematikunterricht kinderleicht ausrechnen.
Um die Berechnung der Ausbeute eines Stoffes geht es im Modul Chemie. Konvertierung ist hier das Stichwort. Das Simulationsprogramm zeigt, wie mit Hilfe des Massenwirkungsgesetzes und der Gleichgewichtskonstanten die in der Produktion von Ammoniak und Methanol zu erwartenden Ergebnisse der Konvertierung berechnet werden können.

„Mit unserem zweiten Projekt wollen wir ein Unterrichtsmittel bereitstellen, um zu zeigen, wie man mit dem äußeren lichtelektrischen Effekt, der Temperaturstrahlung, den Strahlungsgesetzen und den Solarzellen zur Photovoltaik-Anlage gelangen kann", so die Erklärung, die Oliver Krüger für sein Projekt „Temperaturstrahlung - Strom aus Sonnenstrahlung" formuliert hat. Dabei stehen Versuche zum äußeren lichtelektrischen Effekt im Mittelpunkt des Projektes. Dabei haben die Nachwuchswissenschaftler auch eine praktische Versuchsdurchführung und eine Computersimulation entwickelt. Dabei beweisen sie, dass bei violettem Licht am meisten Strom erzeugt wird. Bei rotem Licht hingegen schlägt der Strommesser gar nicht aus.

„Die Jungs beschäftigen sich hier mit Sachen, die sie im Unterricht noch gar nicht hatten", erklärte AG-Leiter Konrad Hammer. Doch die Vier sind pfiffig und haben alles im Griff. Am 24. Februar geht es zum Regionalwettbewerb nach Stendal. Auch Hammer hofft, dass sie mit den beiden Projekten auf den ersten Plätzen landen.

Quelle: Altmark-Zeitung, www.az-online.de

Eric Dörheit Til Koke, Sven Freitag und Oliver Krüger treten mit zwei Projekten beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht an

awe Gardelegen. Schokoriegel und Sandwiches liegen auf dem Tisch. Nervennahrung. Die brauchen die Jungs auch. Sven Freitag, Erik Dörheit, Til Koke und Oliver Krüger sitzen vor  den Computern. Die Köpfe rauchen. Immer wieder muss Konrad Hammer Fragen beantworten und Hilfe leisten. Die Vier sitzen derzeit an zwei wissen
schaftlichen Projekten, mit denen sie beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht an den Start gehen.
Die Jungs treffen sich regelmäßig im Gardelegener Schullandheim. Teilweise seit Jahren nehmen sie an der Arbeitsgemeinschaft Delphi, unter der Leitung von Konrad Hammer, teil.
Seit Juni sitzen sie bereits an den neuen Projekten für Jugend forscht. Bereits in den vergangenen Jahren konnten sie vordere Plätze belegen. „Wir haben ein Hilfsmittel geschaffen, um im Unterricht Ergebnisse zu demonstrieren", beschreibt Erik Dörheit eine der Arbeiten. „Mit Simulationen Wissen erwerben, vertiefen und anwenden" lautet das Lernprogramm, dass die Jungs für Schüler der neunten Klassen bis zur Kursstufe entwickelt haben. Dabei haben sie drei Fächer berücksichtigt: Mathematik, Physik und Chemie. Im Modul Physik geht es unter Anderem um den elastischen und unelastischen Stoß. Mit Hilfe des entwickelten Programms können Schüler bei den Stoßprozessen verschiedenste Dinge berechnen lassen.
Im Bereich Mathematik haben die Jungs u.A. eine Simulation zum Thema „ Gewinnschwelle-Gewinngrenze" entwickelt. Anhand einer linearen Funktion werden die Kosten und der Gewinn eines Elektroartikelherstellers betrachtet. Bei welcher Menge der Unternehmer also am meisten verdient, können Schüler im Mathematikunterricht kinderleicht ausrechnen.
Um die Berechnung der Ausbeute eines Stoffes geht es im Modul Chemie. Konvertierung ist hier das Stichwort. Das Simulationsprogramm zeigt, wie mit Hilfe des Massenwirkungsgesetzes und der Gleichgewichtskonstanten die in der Produktion von Ammoniak und Methanol zu erwartenden Ergebnisse der Konvertierung berechnet werden können.
„Mit unserem zweiten Projekt wollen wir ein Unterrichtsmittel bereitstellen, um zu zeigen, wie man mit dem äußeren lichtelektrischen Effekt, der Temperaturstrahlung, den Strahlungsgesetzen und den Solarzellen zur Photovoltaik-Anlage gelangen kann", so die Erklärung, die Oliver Krüger für sein Projekt „Temperaturstrahlung - Strom aus Sonnenstrahlung" formuliert hat. Dabei stehen Versuche zum äußeren lichtelektrischen Effekt im Mittelpunkt des Projektes. Dabei haben die Nachwuchswissenschaftler auch eine praktische Versuchsdurchführung und eine Computersimulation entwickelt. Dabei beweisen sie, dass bei violettem Licht am meisten Strom erzeugt wird. Bei rotem Licht hingegen schlägt der Strommesser gar nicht aus.„Die Jungs beschäftigen sich hier mit Sachen, die sie im Unterricht noch gar nicht hatten", erklärte AG-Leiter Konrad Hammer. Doch die Vier sind pfiffig und haben alles im Griff. Am 24. Februar geht es zum Regionalwettbewerb nach Stendal. Auch Hammer hofft, dass sie mit den beiden Projekten auf den ersten Plätzen landen.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 02. März 2011 um 21:21 Uhr